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Netzwerktreffen
Am 07.März 2010 fand in Karlruhe das erste Netzwerktreffen statt. Themen waren: Wie bekommen wir individuelle künstlerische Ausbildungen und Arbeitsplätze für unsere Künstler/innen akquiert, sowie die konzeptionelle Erarbeitungen für das Persönliche- Budget. Ein weiteres thema war die Öffentlichkeitsarbeit für das Inclusion-Life-Art-Network
TANZDIALOG
Text + Tanz + Musik
Die Spur der Erinnerung und die Spuren des Lebens. Eine Werkstatt
Freitag, 29. Januar 2010, 20.30 Theaterhaus Stuttgart
Weitere Vorstellung: 2. Februar 2010, 20:15 Uhr
Das Projekt Text + Tanz + Musik ist das tanzende Wort, der sprechende Klang, der tönende Tanz. Drei KünstlerInnen mit und ohne Behinderung zeigen ihre eigenen Spuren:
Laura Brückmann: Tanz
Peter Grohmann: Text
Rainer Brückmann: Musik
Laura Brückmann ist eine junge Tänzerin und Trägerin des Down-Syndroms, die in einem beispiellosen Prozess den Weg zum Tanz gefunden hat.
Rainer Brückmann – ihr Vater – arbeitet in Zürich im Bereich Musikpädagogik und Musiktherapie. Peter Grohmann, Texter und Kabarettist, beschäftigt sich in seiner künstlerisch-politischen Arbeit schon seit langem mit Ausgrenzung und Aussonderung. Alle drei waren aktiv an der “Spur der Erinnerung” beteiligt, die im Oktober 2009 von Grafeneck zum Stuttgarter Innenministerium führte und an die Ermordung von zehntausenden Menschen mit Behinderungen erinnerte.
Eine Gemeinschaftsproduktion von Theaterhaus Stuttgart, Die Anstifter und dem Inclusion Life Art Network (ILAN) mit freundlicher Unterstützung der Heidehofstiftung.
Laura Brückmann bei der Premiere von “Tanzdialog” im Theaterhaus Stuttgart am 29.1.2010, Trailer 2:30 Produktion: ulmedia gmbh Ulm
Das Theater mit dem Schenken
Mittwoch, 9.Dezember 2009, 19.00 Uhr
Mehrzweckgebäude, Poststraße 32, Rheinau
Verleihung des goldenen Chromosoms an Patricia Netti
Samstag, 14. November 2009
Rede zur Verleihung des “Goldenen Cromosom” an Patrcia Netti:
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste, Freunde und Angehörige,
liebe Patricia,
Heute Abend wird mit dir eine ganz besondere junge Frau ausgezeichnet. Ich freue mich sehr, ein paar Worte anlässlich dieses Ereignisses sprechen zu dürfen.
Ich selbst begegne Patricia Netti heute erst zum zweiten Mal. Da wir über eine recht große Distanz miteinander in Kontakt stehen, kommunizieren wir überwiegend mit Hilfe von E-Mails – wie das heute unter jungen Menschen so üblich ist. Während des Abiturs habe ich mich entschlossen, eine Arbeit über das Down-Syndrom zu verfassen, in der ich u. a. mehr über das Leben mit dieser Besonderheit und Menschen, die eben ein Chromosom mehr besitzen, erfahren wollte. Motiviert hat mich neben anderen, die Erinnerung an Jakob aus meiner Grundschulklasse an der Montessorischule, aber auch meine Zeit an der Integrierten Gesamtschule in Halle. Als ich mit Ines Boban aus diesem Grund ins Gespräch kam, berichtete sie mir von Patricia Netti und ihrem außergewöhnlichem Weg. Ich wollte diese junge talentierte und engagierte Frau möglichst schnell kennenlernen und hatte allerlei Fragen parat, jedoch fiel unsere erste Begegnung sehr kurz aus, es handelte sich um gefühlte wenige Sekunden. Im Laufe der Zeit schrieben wir uns sehr regelmäßig, schließlich musste ich ja all meine Fragen loswerden und Patricia war bereit mir Rede und Antwort zu stehen. Von vornherein beeindruckte sie mich, ihre Arbeit in der Kunstschule, ihr vielfältiges soziales Engagement, ob in der Bibliothek, im Seniorenzentrum oder beim Verein für krebskranke Kinder und ihre Tätigkeit als grafische Moderatorin bei Zukunftsfesten. Sie hat mich, soweit dies über so viele Kilometer möglich ist, ein wenig an ihrem Leben teilnehmen lassen und mein Bild von Menschen mit Down-Syndrom sehr.
Montag, 12. Oktober 2009, 20.15 Uhr | Theaterhaus Stuttgart Siemenstr. 12
Inklusion statt Integration für alle Menschen mit und ohne Behinderungen! Ein offenes Wort von Mona Weniger* M.A. (USA). Mona Weniger arbeitet seit 14 Jahren für die Integration/Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderungen… [PDF]
Abschlussveranstaltung der „Spur der Erinnerung“
Freitagnachmittag, 16. Oktober 2009
von 13 bis 18 Uhr auf dem Karlsplatz in Stuttgart
Sehr geehrte Damen und Herren,
vom 12. bis 16. Oktober 2009 haben tausende von Schülern, Mitglieder von Bürgerinitiativen und Vereinen und engagierte Menschen aus vielen Orten eine 70 km lange „Spur der Erinnerung“ gezogen – als Gedenken an die Tötung zehntausender behinderter Menschen – eine Spur des Lebens als Mahnung: Es gibt keine lebensunwertes Leben. Diese „Spur“ war eine einzigartige Aktion der Zivilgesellschaft – von Grafeneck nach Stuttgart, mit vielen begleitenden Vorträgen, Filmen, Theater – ein öffentliches Nachdenken, über das die Medien ausführlich berichteten.
Wir haben die schönsten Momente dieser Bürgeraktion im Film festgehalten – ein beeindruckendes Dokument der Zeitgeschichte, für das wir um Ihre Unterstützung bitten. Den 30minütigen Film produziert das vielfach ausgezeichnete Team der Stuttgarter Bildmanufaktur, Regie führt Hermann G. Abmayr. Roberto Sanchez vom SWR steht mit fachlichem Rat zur Seite. Alle arbeiten ehrenamtlich.
Unsere Absicht? Wir wollen den Film einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, ihn in Kinos zeigen, in Jugendgruppen, diversen Einrichtungen – und die DVD möglichst allen beteiligten Schülern schenken, die entlang der Strecke zwischen Grafeneck und Stuttgart aktiv waren. Nicht vergessen möchten wir die aktiven Menschen mit und ohne Handicaps, die Werkstätten, Bibliotheken, Archive, Gemeinden…
Diese Aufgabe übersteigt unsere Möglichkeiten, auch wenn wir die Finanzierung der „Spur“ durch Spenden und Eigenleistungen weitgehend schultern konnten. Wir hoffen daher auf ein offenes Ohr und ein offenes Herz mit unserem Anliegen der bleibenden Erinnerung. Wie können Sie uns helfen?
- Durch eine Weihnachtsspende für dieses Projekt.
- Durch die Übernahme einer Film-Patenschaft für eine Klasse oder eine Schule.
- Durch den Kauf der DVD, die Sie selbst mit Ihren Wünschen in Ihrem Bereich weitergeben können.
- Durch Veröffentlichung unseres Anliegens in Ihrem Umfeld.
Wir freuen uns über eine formlose Mitteilung und publizieren gern Ihre Unterstützung, wenn Sie dies wünschen. Herzlichen Dank im voraus! Alle Spenden sind steuerlich absetzbar; die DVD wird Anfang Dezember fertig. Für Rückfragen wenden Sie sich gern an mich.
Mit freundlichen Grüßen
Harald Habich
i.A. Peter Grohmann
Spende für den Film zur Spur der Erinnerung: Spenden-Konto 2292342 BW-Bank BLZ 600 501 01. Kennwort: Filmspur
AK Euthanasie der Stolperstein-Initiativen Die AnStifter: Bürgerprojekte für Zivilcourage – gegen Gewalt und Vergessen Post: Peter Grohmann Olgastr.1 A 70182 Stuttgart T 0711 2 48 56 77
zeigt die Ausstellung von Patricia Netti, einer Künstlerin und berichtet über ihren beispielhaften beruflichen Werdegang
Die getanzte Spur Tanz-Performance von der jungen Tänzerin/Künstlerin Laura Brückmann (Trägerin des Down Syndroms) wird begleitet von Rainer Brückmann, Musiker und Percussionist







